In der Anteilearbeit begegnen wir diesen inneren Anteilen mit Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Neugier.
Es geht nicht darum, etwas wegzumachen, zu bekämpfen oder zu bewerten.
Es geht darum, wahrzunehmen.
Zu verstehen, welche Aufgabe ein Anteil übernommen hat, was er braucht und weshalb er sich überhaupt entwickelt hat.
Dabei spielt der Körper eine wichtige Rolle.
Viele Informationen zeigen sich nicht über den Verstand, sondern über Empfindungen, Gefühle, Bilder oder körperliche Reaktionen.
Durch achtsames Wahrnehmen können innere Zusammenhänge sichtbar werden, die bisher verborgen waren.
Verletzte oder abgespaltene Anteile erhalten Raum, gesehen und wieder in das eigene System integriert zu werden.
Dadurch entsteht oft mehr innere Klarheit, Selbstmitgefühl und Handlungsfreiheit.
Statt automatisch auf alte Muster zu reagieren, wird es möglich, bewusster und freier aus dem Hier und Jetzt heraus zu handeln.